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Osteoporose-Sprechstunde

Der Knochenabbau

Mit zunehmendem Lebensalter verlieren die Knochen jährlich ein bis zwei Prozent ihrer Masse. Dies ist ganz normal und nicht weiter besorgniserregend. Von einer Osteoporose spricht man erst, wenn der Abbau des Knochens deutlich über dieses Maß hinausgeht. Bei der Osteoporose sinkt die Knochenfestigkeit unter einen kritischen Punkt, die so genannte „Bruchschwelle“. Das Risiko von Knochenbrüchen wächst dramatisch. Bei gesunden Menschen stehen Knochenaufbau- und Knochenabbauprozesse in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander. Jeder Knochen enthält Knochenaufbauzellen (Osteoblasten) und Knochenabbauzellen (Osteoklasten). Bis zum 35. Lebensjahr haben die Knochen ihre maximale Knochenmasse aufgebaut. Doch Veranlagung, Änderungen im Hormonhaushalt, regelmäßige Einnahme von Cortison oder anderen Medikamenten, Stoffwechselstörungen, Bewegungsarmut und falsche Ernährung sind auch Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung nachhaltig erhöhen.

Das DXA-Verfahren

Bei etwa 30 bis 40 Prozent aller Frauen kommt es nach den Wechseljahren zu einer Osteoporose, weil die Produktion der weiblichen Hormone (in erster Linie der Östrogene) und damit deren bremsender Einfluss auf die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) ausbleibt. Um Knochenbrüche zu vermeiden, sollte ein Osteoporose- Risiko so früh wie möglich erkannt werden. In erster Linie dient hierzu die Knochendichtemessung, die bei allen Personen mit entsprechenden Risiken und insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren vorgenommen werden sollte.

Das DXA-Verfahren, ein Röntgenverfahren mit sehr niedriger Strahlenbelastung, ist heute das am häufigsten angewandte Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, am Schenkelhals und am Unterarm. Die geringe Strahlenexposition, die einfache Durchführung und die international anerkannte Standardisierung (Dual Energy X Ray-Absorptiometry) des DXA-Verfahrens sind die Gründe hierfür. Das DXA-Verfahren ist derzeit als die aussagekräftigste Messung des Knochenmineralgehaltes anzusehen.

Durch eine rechtzeitige optimale Therapie kann der weitere Knochenabbau verhindert, ein erneuter Knochenaufbau (bis zu 5% jährlich) erzielt und damit das Knochenbruchrisiko erheblich vermindert werden.

  • Ausfüllen eines Fragebogens

  • Knochendichtemessung

  • Beratung, Untersuchung und Auswertung bei einem Facharzt für Orthopädie

  • Kurzbefund für den weiter behandelnden Arzt

  • Medikamenten- und Ernährungsempfehlung, gegebenenfalls physiotherapeutische Empfehlung

Preis einer Knochendichtemessung: 45,- Euro

 

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