DE-039-Öko-Kontrollstelle
teilweise aus biologisch kontrolliertem Anbau
Osteoporose-Sprechstunde
Der Knochenabbau
Mit zunehmendem
Lebensalter verlieren die Knochen jährlich ein bis zwei Prozent ihrer Masse.
Dies ist ganz normal und nicht weiter besorgniserregend. Von einer Osteoporose
spricht man erst, wenn der Abbau des Knochens deutlich über dieses Maß
hinausgeht. Bei der Osteoporose sinkt die Knochenfestigkeit unter einen
kritischen Punkt, die so genannte „Bruchschwelle“. Das Risiko von Knochenbrüchen
wächst dramatisch. Bei gesunden Menschen stehen Knochenaufbau- und
Knochenabbauprozesse in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander. Jeder
Knochen enthält Knochenaufbauzellen (Osteoblasten) und Knochenabbauzellen (Osteoklasten).
Bis zum 35. Lebensjahr haben die Knochen ihre maximale Knochenmasse aufgebaut.
Doch Veranlagung, Änderungen im Hormonhaushalt, regelmäßige Einnahme von
Cortison oder anderen Medikamenten, Stoffwechselstörungen, Bewegungsarmut und
falsche Ernährung sind auch Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung nachhaltig
erhöhen.
Das DXA-Verfahren
Bei etwa 30 bis 40 Prozent aller Frauen kommt es nach den
Wechseljahren zu einer Osteoporose, weil die Produktion der weiblichen Hormone
(in erster Linie der Östrogene) und damit deren bremsender Einfluss auf die
knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) ausbleibt. Um Knochenbrüche zu
vermeiden, sollte ein Osteoporose- Risiko so früh wie möglich erkannt werden. In
erster Linie dient hierzu die Knochendichtemessung, die bei allen Personen mit
entsprechenden Risiken und insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren
vorgenommen werden sollte.
Das DXA-Verfahren, ein Röntgenverfahren mit sehr
niedriger Strahlenbelastung, ist heute das am häufigsten angewandte Verfahren
zur Bestimmung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, am Schenkelhals und
am Unterarm. Die geringe Strahlenexposition, die einfache Durchführung und die
international anerkannte Standardisierung (Dual Energy X Ray-Absorptiometry) des
DXA-Verfahrens sind die Gründe hierfür. Das DXA-Verfahren ist derzeit als die
aussagekräftigste Messung des Knochenmineralgehaltes anzusehen.
Durch eine rechtzeitige optimale Therapie kann der
weitere Knochenabbau verhindert, ein erneuter Knochenaufbau (bis zu 5% jährlich)
erzielt und damit das Knochenbruchrisiko erheblich vermindert werden.
Ausfüllen eines Fragebogens
Knochendichtemessung
Beratung, Untersuchung und Auswertung bei einem
Facharzt für Orthopädie
Kurzbefund für den weiter behandelnden Arzt
Medikamenten- und Ernährungsempfehlung,
gegebenenfalls physiotherapeutische Empfehlung